seit Jahren in unserer Praxis

Ist die Nase zu und nur regelmäßiger Nasenspray-Gebrauch führt zur Linderung der Beschwerden; dann wird es Zeit, dass wir Ihnen helfen!

 Wir haben seit Anfang Dezember 2011 einen Dioden-Laser von A.R.C. zur schonenden Behandlung der Nasenschwellkörper. Es handelt sich dabei um ein kleines und mobiles Gerät, mit dem in einer ambulanten Behandlung nur in lokaler Betäubung über ein Lichtleitkabel dauerhafte Veränderungen an den Nasenmuscheln mittels Laserlicht durchgeführt werden. 

 

Laserbehandlung der Nasenmuscheln - Laserconchotomie

Wenn die Nasenschwellkörper zu groß sind, ist nur wenig Platz für die Luft in der Nase. Es folgt eine Nasenatmungsbehinderung.

Viele Menschen greifen nun zu abschwellendem Nasenspray. Das Nasenspray führt zu einer weiteren Vergrößerung der Nasenmuscheln und man kommt ohne das Spray überhaupt nicht mehr zurecht. Auf Dauer ist das der typische Weg in die Nasenspray-Abhängigkeit (Privinismus).


Besser ist es die Schwellkörper der Nase dauerhaft wieder auf ihre normale Größe zu bringen. Neben der klassischen Operation mit Narkose und stationärem Krankenhausaufenthalt bietet sich hier die ambulante Laserconchotomie in lokaler Betäubung an.

Zur Betäubung werden mit einer speziellen Lösung getränkte Wattetupfer in die Nase eingelegt. Dann lässt man die Lösung 30 Minuten einwirken und die Nase ist innen betäubt. Eine Spritze ist nicht notwendig. Mit dem Laser kann nun schmerzfrei in wenigen Minuten die Nasenschwellkörper verkleinert werden. Nach dem Eingriff ist keine Tamponade (Ausstopfen) der Nase erforderlich und der Patient kann nach Hause gehen. Nach wenigen Tagen sind sogar sportliche Belastungen kein Problem.

Die Laserconchotomie ist eine zuverlässige, risikoarme und wenig belastende Methode, die Nasenschwellkörper wieder in eine normale Größe zu bringen und damit die Nasenatmung zu verbessern.

Ich habe in unterschiedlichen Kliniken fast 10 Jahre lang regelmäßig Laserbehandlungen an den Nasenmuscheln selbst durchgeführt und möchte jetzt für meine Patienten und für Patienten von anderen niedergelassenen Kollegen in meiner Praxis diese Leistung anbieten.



 

Bei Verdacht auf eine Schwerhörigkeit muss schnell eine objektive Diagnose her!

Objektive Hörtests

Wir haben seit Anfang Oktober 2010 eine Eclipse EP 15 zur Messung von auditorisch evozierten Potenzialen und otoakustischen Emissionen von Interacoustics.  Es handelt sich dabei um nur ein Gerät, das über einen Laptop oder einen PC gesteuert wird und mit dem die Ableitung von TE-OAE´s sowie die Durchführung einer BERA möglich ist. 

 
Was sind OAE?

Das sind Töne oder Schallwellen, die im Innenohr gebildet und nach außen in den Gehörgang abgestrahlt werden. Sie entstehen durch die Fähigkeit der äußeren Haarzellen, sich auf einen Schallreiz hin zu bewegen. Die Bewegung der äußeren Haarzellen führt zu neuen Schallwellen.
Bietet man dem Ohr eine Serie von Klicks (Frequenzgemisch von 1000 bis 5000 Hz) mit einer Lautstärke von ca. 70 dB an, so erzeugen die äußeren Haarzellen in einem gesunden Hörorgan diese neue Schallwellen, die transitorisch evozierten OAE (TEOAE). Diese werden von einem empfindlichen Mikrofon registriert.
Damit kann bis auf seltene Ausnahmen auf ein intaktes Gehör geschlossen werden. Audiometrisch liegt die Hörschwelle unter 30 dB. Unmittelbar nach der Geburt sind die OAE nicht sicher messbar, da sich im Mittelohr noch Fruchtwasser findet, aber ab dem 2. Lebenstag sind in den ersten Lebenstagen und Lebenswochen die Emissionen von normalhörenden Ohren besonders hoch.

Was ist die BERA?

BERA - Brainstem Electric Response Audiometry. Auf Schallreize können typische hirnelektrische Aktivitäten abgeleitet werden. Kurz nach einem Click aus einem Kopfhörer vor dem Ohr über den Gehörgang und das Mittelohr reagiert das Innenohr mit einer Erregung, die über den Hörnerv und die Hörbahn bis in den auditorischen Kortex geleitet wird. Dieser Weg wird überprüft. Dazu werden an bestimmten Ableitstellen Elektroden angeklebt. Die oberflächlich abgeleiteten Potentiale werden vielfach summiert, um das Rauschen zu eliminieren und die charakteristischen Wellenformen zu finden. Findet man innerhalb der ersten 7 ms die typische Welle V, ist das ein Hinweis auf eine intakte Hörbahn. 

 

Ich habe in unterschiedlichen Kliniken über 10 Jahre lang regelmäßig Neugeborenen-Hörscreenings selbst durchgeführt und möchte jetzt für Hausgeburten, bei Auffälligkeiten in der Klinik, bei frühen Entlassungen, bei elterlichen Vorbelastungen oder bei einem Verdacht auf eine Hörstörung auch in meiner Praxis diese Leistung anbieten.

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